DAS PROJEKT PARTIZIPATIONSTOOL

> Gemeinsam entwickeln <

 

Das Partizipationstool ist im Rahmen eines Forschungsprojekts, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), von 2010 bis 2012 entwickelt worden. Projektbeteiligte waren die mediative solutions OG, die Universtität für Bodenkultur, die netwiss GesmbH, die one's own GmbH und die Piruskins OG.

 

Das Projekt Partizipationstool hatte zum Ziel, erstmalig ein optimales Zusammenspiel von technischen und nicht-technischen Methoden in Partizipationsprozessen über die Entwicklung eines tech­nologiebasierten Planungswerkzeugs zur Reduktion von planungs- und prozessbezogenen Barrieren und zur Unterstützung bzw. signifikanten Verbesserung der Bürgerbeteilung in Planungsprozessen zu ermöglichen. Folgende Ziele konnten damit erreicht werden:

 

  • Einbindung von Meinungen, Bedürfnissen und Interessen möglichst aller Betroffenen in Planungsprozesse.
  • Reduktion des Missbrauchs von Partizipationsverfahren als Forum des nicht-projektbezogenen Widerstands hin zu einem konstruktiven, gemeinsamen Gestalten.
  • Erhöhung der zeitlichen und finanziellen Effizienz der Partizipation.
  • Verbesserung der Übersicht und Klarheit über alle projektrelevanten Daten und Informationen.
  • Passende Trennung zwischen den Interessen und Bedürfnissen von Privatpersonen bzw. Vertreterinnen und Vertreten von Gruppen.
  • Ermöglichung effizienter Schnittstellen zwischen dem Partizipationsverfahren und dem jeweiligen formellen Verfahren sowie der Planungssicherheit für Projektwerber.
  • Darstellung eines möglichst repräsentativen Meinungsbilds aller Betroffenen bzw. Schaffung von Klarheit über Entscheidungsprozesse.