METHODEN UND INSTRUMENTE DER PARTIZIPATION

> Einen passenden Rahmen schaffen <

 

Wie die Möglichkeiten zur Beteiligung in einem Partizipationsprozess ausgestaltet sind, hängt von der Art und dem Gegenstand des Verfahrens, der Bereitschaft der Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft und der gewählten Methoden ab. Je nach Zielsetzung der Beteiligung (Information, Konsultation oder Mitgestaltung) können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Eine Methode an sich ist jedoch noch keine Garantie dafür, das gewünschte Ziel der Beteiligung auch zu erreichen. Unterschiedliche Methoden können dazu beitragen, dass Beteiligungsprozesse strukturiert und effizient durchgeführt werden, dass sie abwechslungsreich und interessant gestaltet sind, dass unterschiedlichste Personengruppen beteiligt werden und Lösungen erarbeitet werden, die eine hohe Akzeptanz genießen.

 

 

[Weite Teile des Inhalts des Abschnitts "Methoden und Instrumente" sind im Rahmen des Forschungsprojekts "Partizipationstool" entstanden. Projektpartner: Universtität für Bodenkultur (Institut für Verkehrswesen), mediative solutions OG, netwiss GesmbH, one's own GmbH, Piruskins OG.]

 

Wie nun folgend als Auszug dargestellt gibt es eine Vielzahl von Methoden zur Beteiligung, die sich zum Teil unterschiedlicher Instrumente bedienen. Welche Methoden sich für einen bestimmten Beteiligungsprozess eignen, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

 

  • Zielsetzung der Beteiligung (Information, Konsultation oder Mitgestaltung).
  • Zeitliche und personelle Ressourcen, die zur Verfügung stehen.
  • Erwartete bzw. erwünschte Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 

Beteiligungsprozesse können eine Kombination mehrerer Methoden, Teile von Methoden oder auch die Anwendung einzelner oder mehrerer Instrumente erfordern.