LIVING LABS

> Gemeinsam Neues entwickeln <

 

Ziel Nutzerorientierte Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen in der realen Welt.
Stufe der Beteiligung

Information / Konsultation / Mitgestaltung

Medium offline / online
Zielgruppe Bürgerinnen und Bürger, Interessenvertretungen, Politik und Verwaltung
Gruppengröße klein / mittel
Räumlicher Kontext lokal / regional
Dauer mittel / lang
Ablauf

Ein “Living Lab” ist ein offenes Forschungskonzept zur nachhaltigen Produktentwicklung, bei dem der Nutzer in den gesamten Entwicklungsprozess einbezogen wird. Living Labs entwickeln sich meist in einem abgegrenzten Territorium (z.B. Stadt, Region) und nehmen auf regionale und soziale Spezifika Rücksicht. Damit fördern sie regionale Innovationen.

 

Parallel laufende Forschungs- und Innovationsprozesse werden in den Prozess integriert, private und öffentliche Stellen werden einbezogen. Ein interdisziplinäres Team ist für den Prozess sehr wichtig.

  • Co-creation: das interdisziplinäre Team (Entwickler und Anwender) diskutiert unterschiedliche Blickwinkel, bewertet Randbedingungen und tauscht Wissen aus, um Ideen für neue Szenarios oder Konzepte zu entwickeln,
  • Exploration: Einbeziehung aller Akteure (besonders die Nutzer), um zukünftige Nutzung und Verhalten im realen Leben abzuschätzen
  • Experimentation: Entwicklung und Produktion des neuen Produkts. Probanden, die in einer realen Umgebung leben, werden beim Umgang mit den neuen Produkten oder Konzepten beobachtet. Die Testpersonen sind aber nicht nur beobachtete Individuen, sondern kreieren das Produkt selbst mit. Die Ergebnisse des Prozesses geben Aufschluss darüber, wie die Produkte oder Konzepte optimal zu gestalten sind.
  • Evaluation: Bewertung der neuen Ideen, Konzepte und Produkte hinsichtlich sozio-ergonomischer, sozio-kognitiver und sozio-ökonomischer Aspekte.